Folge 20: Nils und Heinz – Mann-Sein Jubiläum
July 5th, 2010Zum 20-Folgen-Jubiläum von Mann-Sein wollten wir mal aus unserer Perspektive erzählen wie wir das Mann-Sein erleben und ein bisschen Rückschau halten auf die vergangenen Folgen, was bei uns so hängen geblieben ist, was uns aufgefallen ist. Wir sprachen über:
- Drei fundamentale Komponenten authentischer Männlichkeit: Präsenz, Vision und Gemeinschaft
- Was wir aus den vorangegangen 19 Folgen gelernt haben und wie wir dadurch gewachsen sind
- No Woman Diet: Was sie ist und wie du dadurch präsenter und klarer werden kannst
- Die Qualitäten einer Männergruppe und warum dynamische Strukturen wichtig sind
- Wie du dich mit deinem Herz verbinden und

Mehr über Nils und Heinz findet ihr im Menüpunkt “Über uns”



Kommentare
Lieber Heinz & Nils
Ich finde, der Rückblick-Podcast ist gut gelungen und hat v.a. ein Thema berührt, das mich seit dem ersten Kontakt mit den Podcasts beschäftigt: die meisten Seminare/Sichtweisen/Camps scheinen regressiv orientiert,
d.h. etwas (vermeintlich) verpasstes nachholen, aber nicht weiterentwickeln.
Wenn man die 4-Falt Body-Soul-Mind-Spirit betrachtet, dreht sich vieles um den Mind und versucht mit dem verlorenen Body und Soul in Kontakt zu treten. Das ist eine endlose Geschichte (die Psychologie lebt davon / je tiefer
man gräbt, desto mehr gibt es zu graben) und führt nie zum Spirit.
Einen Schritt weiter (post-mind) und unter Einbezug von Themen wie “Präsenz”, “Emotionen”, “Mission” und “Rollen” hat mich die Literatur von Eckhart TOLLE geführt. Z.B. sein Buch “Jetzt! Die Kraft der Gegenwart” oder “Eine neue Erde” (Original beide in Englisch). Dies ist aber auch der Moment, wo das Geschlecht unrelevant wird und evtl.
hinterfragt werden muss, wie es sich mit dem Titel “Mann-Sein” verträgt.
http://www.storyworld.ch/details/9783899013016/Jetzt-Die-Kraft-der-Gegenwart-Jubil%C3%A4umsausgabe-Eckhart-Tolle/
http://www.storyworld.ch/details/9783442337064/Eine-neue-Erde-Eckhart-Tolle/
Es grüsst
Daniel
Daniel
July 8th, 2010
Hallo Nils und Heinz
Wir kennen uns ja aus zweien der angesprochenen Männergruppen. Der Jubiläums-Podcast wirft wichtige Fragen auch und gehe einig damit, dass die Männerarbeit, die auf psychologischer und ritueller Grundlage beruht Grenzen hat. Ich kann gut mit diesen Grenzen leben weil ich darüber hinausgehende Bedürfnisse (z.B. der integrale oder meditative Seins-Teil) andersweitig abdecke. So finde ich die Beschränkung von BTM auf die Arbeit mit Ritualen und den Archetypen eine Stärke dieser Bewegung. Dadurch ist sie nämlich weltanschaulich absolut offen.
Ich suche gar keine Männerarbeit, die alles abdeckt. Dafür gibt es andere Gefässe (Meditation, Zen, Yoga etc.) die besser geeignet sind und deren Auswirkungen (Präsenz!) ich dann in die Männerarbeit einbringen kann. So befruchtet sich alles was ich tue gegenseitig.
Herzlich Premgit
Premgit
July 22nd, 2010